Ab dem 6.11.2020 wird die Ausstellung Michael Fleischmann
"Remscheid, so wie ich es sehe" im Remscheider Rathaus zusehen sein

Presseinformation der Stadt Remscheid: Ausstellung „Remscheid, so wie ich es sehe“ von Michael Fleischmann im Remscheider Rathaus zu sehen
 
Die Corona-Pandemie hat viele Facetten. Das beweist auch die Ausstellung „Remscheid, so wie ich es sehe“. Sie zeigt in einfühlsamer Weise, wie wichtig es ist, sich gerade in Zeiten der Unsicherheit und des Umbruchs an das zu erinnern, dass Stetigkeit, Geborgenheit und Konstanz ausmacht. Der Remscheider Michael Fleischmann zeigt in seiner Fotoausstellung seinen Blick auf unser Remscheid – geprägt von Menschen und Erinnerungen, die uns trotz Corona ganz präsent sind und uns ein Stück weit über diese für uns alle besondere Zeit hinwegtragen.
 
Die Ausstellung, die insgesamt 26 Fotografien umfasst und kuratiert wurde von Ute Lennartz-Lembeck, Kunstschule Heimat, ist ab Freitag, 6. November, auf der 1. Etage des Remscheider Rathauses, Theodor-Heuss-Platz 1, 42853 Remscheid, zu sehen. Wer einen Termin im Rathaus wahrnimmt, hat bis auf Weiteres Gelegenheit, die Ausstellung zu besuchen.

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Begleittext:

Michael Fleischmann

„Remscheid, so wie ich es sehe“

Corona Virus, Lockdown, Isolation, Einsamkeit, Klima, Unvorhersehbares, Verunsicherung, Neues, Bedrohliches, Gesellschaft, Wirtschaft, Menschen…
All das /und noch viel mehr) hat uns in den letzten Monaten sehr beschäftigt und wird uns noch beschäftigen.

Uns ist wichtig, Gemeinsamkeiten zu sehen und zu suchen, das Aufeinander zugehen, statt des Rückzugs.
Uns als weltweite Gemeinschaft zu verorten, statt das zu sehen, was uns trennt.

Was trägt uns? Was ist uns wichtig?
Wie kann es weiter gehen?

Mitgefühl, das zeichnet Michael Fleischmann verlässlich aus.

Achten wir auf uns, halten zusammen, helfen einander und tragen wir gemeinsam zur ‚sozialen Plastik‘ (Joseph Beuys) verantwortungsbewusst bei.

Die Ausstellung ist eine Einladung zur Auseinandersetzung.
Obwohl die Fotos sind schon 1,5 Jahre alt sind, zeigen sie Veränderungen und Potenziale auf, das was wir haben und das, was wir daraus machen können.

Hier noch einige Zitate, die wir in den vergangenen Monaten gesammelt haben und die uns beschäftigen…

„Morgen ist die Frage“
(Rirkirit Tiravanija, thailändischer Künstler)

„Ich habe vor allem gemerkt, wie ähnlich wir uns Menschen sind … dann habe wir zusammen Kaffee getrunken, über die gleichen Dinge gelacht und zusammen gesungen; jeder hat dem anderen seine Lieder beigebracht.“
„…, wenn die Nacht am dunkelsten ist, steht die Morgensonne am nächsten …“
„… ich wurde oft von Konzernen als Keynote-Speaker eingeladen. Die applaudierten mir dafür, ihre alte Sichtweise zu attackieren. Sie würden offenbar lieber das tun, was sie von mir hören. Sie müssen es bald tun, die Zeit wird knapp.“
(Muhammad Yunus, bengalischer Wirtschaftswissenschaftler, Friedensnobelpreisträger)

„Ich nehme das Leben persönlich.“
„Use what you have to get what you want.”
(Auma Obama, Sauti Kuu Stiftung, Kenia)

„Wer bin ich und was ist das wichtigste für mich?
(Kiriel Serebrennikow, künstlerischer Leiter des Gogol-Theaters)
Kiriel Serebrennikow stand 20 Monate unter Hausarrest und strich Wörter wie: Quarantäne, Isolation, Selbstisolation aus seinem Wortschatz.

Es ist ein Neustart!

Das wichtigste ist, daran zu arbeiten, dass man sich jeden Tag über etwas freuen kann.

Michael Fleischman. Rathaus 72

Vielen Dank an Frau Sarah Eichhorst und Frau Denise Hofmann für die Mithilfe beim Hängen!